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NOTHING IS AS IT SEEMS
 

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 Gleis 9 3/4

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Der Sprechende Hut
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BeitragThema: Gleis 9 3/4   Mi Nov 21, 2012 4:41 am

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Lillith O'Hara
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Mo Nov 26, 2012 10:41 pm

EINSTIEGSPOST

Was für ein beschissener Tag. Es regnete nicht nur, es war auch noch kalt und windig. Krank-mach-Wetter. Schon eine Weile stand Lillith am Gleis 9 3/4 und wartete geduldig darauf, dass der Hogwarts-Express kam. Es dauerte nicht mehr lange und er würde mit quietschenden Reifen hier erscheinen. Der Koffer stand neben dem Mädchen und ihre Katze schlich um ihre schmalen Beine herum. Ihre Hogwartsuniform würde sie nachher im Zug anziehen, kurz bevor sie Hogwarts erreicht hatten. Auf der einen Seite freute sie sich auf Zuhause, denn Hogwarts war ihr Zuhause, aber auf der anderen Seite hatte sie auch Angst. Große Angst. Irgendetwas würde dieses Jahr passieren und es würde ihr nicht gefallen. Das hatte sie im Gefühl.
Skeptisch schaute sich die Schwarzhaarige um und vergrub eine Hand in ihre Hosentasche, während sie mit der anderen den Henkel ihres Rollkoffers festhielt. Wahrscheinlich kamen gleich ein oder zwei Slytherin und ärgerten sie. Das war schon zu einer Art Tradition geworden. Warum sie sich das gefallen ließ? Lillith hatte keine Freunde, die ihr den Rücken stärkten. Deswegen ließ sie es einfach über sich ergehen. Es machte keinen Sinn, etwas zu sagen. Es würde nur noch schlimmer werden. Schlimmer und schlimmer.

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Elijah Dillingham

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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Di Nov 27, 2012 2:53 am

Firstpost

Entnervt von der wie jedes Jahr stattfindenden Hektik zum Schuljahresbeginn hatte sich Elijah kurzfristig in sein Zimmer zurückgezogen. Nachdem er auch die letzten Dinge eingepackt hatte und dafür gesorgt hatte, dass seine Schneeeule endlich in ihren Käfig flog, den er gut verschlossen hatte, hatte er sein Gepäck erst einmal in die Halle getragen. Dann hatte er, weil es sein Vater es so wollte, gefrühstückt. Sein Vater hat einige strenge Worte durchs Haus geschrien, doch Elijah hatte seine Ohren auf durchzug gestellt.
Nun waren sie endlich am Gleis 9 3/4 angekommen und trotzdem nervten ihn seine Schwestern noch mehr als üblich, vor allem Sandra war fast schon aufdringlich. Auf Wunsch seines Vaters hatte der Braunhaarige seine jüngste Schwester begeleitet und nun strahlte Cassandra förmlich als, sie die scharlachrote Dampflok an und Eli musste unwillkürlich an seine erste Zugfahrt denken. Dann half er der Schwester ihren Gepäckwagen den Bahnsteig entlang zu schieben. Scheinbar waren noch nicht viele da, auch der Zug war noch nicht eingefahren.
Elijah blickte sich trotzdem suchend um. Doch seine Freunde schienen noch nicht da zu sein. Dafür entdeckte er Lillith. Das brachte die Erinnerung an Amber und seine anderen Schwestern wieder zum Vorschein. Amber war glücklicherweise nicht zu sehen und seine Schwestern gackerten albern hinter ihm herum. Vorsichtig lenkte er Cassandra in die Nähe von Lilith. Allerdings sprach er sie diesmal nicht sofort an, denn in dem Moment erschienen sein Vater und der Rest der Familie. "Steh gerade, Elijah!" herrschte ihn sein Vater an und augenblicklich versteifte sich Elijah. War er froh, erst einmal im Zug zu sein und dann auf dem Weg nach Hogwarts.

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Nikita Fabrix

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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Di Nov 27, 2012 3:27 am

Einstiegspost

Da ihr Vater schon ins Büro musste, brachte ihre Mutter Nikita zum Zug. Sehr früh erschienen sie auf dem Bahnsteig, denn der Zug war noch nicht da. Einige jüngere Schüler standen schon auf dem Bahnsteig und auch einige aus ihrem Jahrgang. Nikita erkannte sogar einige der verhassten Hufflepuffs. Doch leider standen deren Eltern dabei und mit denen legte sie sich lieber nicht an. Interessiert schaute sie sich weiter um. Hier und da weinten die neuen Erstklässler, weil sie nicht von ihren Eltern weg wollten. Solche Weicheier. dachte Nikita und strich sich ihre lila Haare zurück. Selbst ihre Mutter schien die Nase zu rümpfen. Wobei das konnte die Slytherin nicht genau sagen, denn sie traute sich nicht, die Mutter anzusehen. Diese jedoch hielt Niki kurz darauf zurück. "Ab hier kommst du alleine zurecht." Die kalte Stimme ließ ihr einen Schauer über den Rücken laufen. "Wir sehen uns Weihnachten. Dein Vater will es so." Damit drehte sich die Mutter um und verschwand im Getümmel.
Nikita seufzte, jaja, ihre Mutter und ihre Floskeln. Wahrscheinlich würde ihr Vater auch über Weihnachten zu arbeiten haben, und ihre Mutter wollte eigentlich, dass Niki zu Hause erschien.
Etwas frustriert nahm sie ihr Gepäck und lief den Bahnsteig runter. Ohne es wirklich zu beabsichtigen, rannte sie in jemanden hinein. Es war eine muggelstämmige Gryffindor, also nichts wofür man sich entschuldigen musste. "Steh doch nicht so im Weg rum." machte Niki das Mädchen, deren Name ihr gerade entfallen war trotzdem an, obwohl es ja eigentlich ihre Schuld war. Doch das störte die Slytherin nicht.
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Lillith O'Hara
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Di Nov 27, 2012 3:55 am

Hoffentlich kam der Zug bald. Lange wollte sie hier auch nicht stehen. Sie wollte sich in ein Abteil verkriechen und ihr Quidditchbuch lesen, welches sie sich gestern in der Winkelgasse gekauft hatte, als sie auf Elijah getroffen war. Tatsächlich hatten sie sich erstaunlich gut unterhalten, trotz der kleinen Sache mit seinen Schwestern. Seine Schwestern waren wirklich garstig und unausstehlich. Irgendetwas mussten seine Eltern bei der Erziehung falsch gemacht haben.
‚ Steh gerade, Elijah!‘ hörte sie eine wütende, tiefe und männliche Stimme. So voller Wut und … Es kroch ihr eiskalt den Rücken runter. Ihr Vater war nie so mit ihr umgegangen. Ihr Vater war ein freundlicher Mensch gewesen. Unwillkürlich empfand sie Mitleid für den Jungen. Lillith drehte sich langsam zu ihm um und erkannte seinen dunklen Haarschopf nicht unweit von ihr entfernt. Ein glückliches Gesicht sah anders aus. Zaghaft lächelte sie ihm aufmunternd zu, bevor sie plötzlich von jemanden angerempelt wurde. Lillith taumelte und wäre wohl nach vorne gefallen, hätte sie sich nicht rechtzeitig an ihrem Rollkoffer festgehalten. Ihre Katze machte einen Buckel und fauchte die Slytherin, die sie als Nikita Fabrix erkannte, wild an. Natürlich gab die Violetthaarige ihr die Schuld für das Missgeschick. Lillith wusste sofort, dass Widerstand zwecklos war. Anstatt etwas zu sagen, hob sie ihre Katze hoch auf ihren Arm und streichelte das kleine Tier, damit es sich beruhigte. Eine wilde Katze während der Zugfahrt konnte sie nicht gebrauchen.

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Desdemona O'Taelle

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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Di Nov 27, 2012 8:32 am

[Einstiegspost]

Ein neues Jahr in Hogwarts! Juchu! Dess lächelte über ihren kurz aufkommenden, ironischen Gedanken. Aber nein, mittlerweile mochte sie Hogwarts wirklich, sie konnte sich wirklich glücklich schätzen. Oder? Auch wenn sie sich über all die Wunder und Zauber nie ganz gewöhnen würde, aber diese waren in der nichtmagischen Welt genauso vorhanden - nur da nicht so leicht zu finden. Obwohl das auch nicht so ganz stimmte. Gespräche mit ihrer Mutter hatten gezeigt, wie wenig Ahnung diese von der nichtmagischen Welt hatte, für sie waren Technik wie Computer oder Telephone die wirklichen Wunder. Wie dem auch sei, die Schwarzhaarige ging scheinbar teilnahmlos durch die optisch solide Mauer zwischen Gleis 9 und 10. Dana, ihre ältere Schwester, hatte sie bis vor das Bahnhofsgebäude begleitet (anders gesagt, sie waren davor appariert), musste dann allerdings auch schnell wieder weiter. Jedes Jahr gab sie ihr den selben Satz mit auf dem Weg, der wie folgt lautete: "Und denk daran: Es steckt immer mehr dahinter, als auf dem ersten Blick zu sehen ist." Da hatte sie Recht: Mit dem ersten Blick konnte man nie das ganze Geschehen erfassen, allerdings hatte sie anders als ihre Schwester nicht die Neigung alles mögliche in diese hineinzuintepretieren.
Lärm in Form von Kinderlachen, murmelden Worten oder verabschiedenen Tränen drangen in sie ein, rissen sie aus ihren Gedanken. Dessdemona fuhr sich durch die kurzen schwarzen Haare, den schweren Koffer samt Eule hinter sich herziehend. Bekannte Gesichter? Mehr oder weniger, aus dem Augenwinkel sah sie einige Gryffindors aus ihrem Jahrgang, nicht weiter interessant. Nikita machte bereits am ersten Schultag wieder eine Gryffindor zur Sau - meine Güte, dabei war das Schuljahr noch nichtmal eröffnet. Die Kleine wehrte sich nichtmal, wo da der Mut blieb, war fraglich. Was soll's, was ging's sie an? Dess stellte sich in eine Ecke und wartete, bis sie in den Zug einsteigen konnten.
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Elijah Dillingham

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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Di Nov 27, 2012 11:22 am

Elijah versuchte ruhig zu bleiben, doch bei dem Geschnatter vor allem von seinen älteren Geschwistern, war das fast unmöglich. Auch wenn er seine Ohren in der Hinsicht perfekt auf Durchzug schalten konnte, so konnte er doch nicht alles ausblenden. Kurz blickte er zu Lillith, die ihm scheinbar etwas aufmuntern wollte und ihm ein freundliches Lächeln schenkte. Dabei übersah sie leider die Gefahr die von hinten kam und nicht aufpasste. Kurz gesagt: Lillith wurde von Nikita umgerannt und dann auch noch dumm angemacht. Nicht nur Elijah hatte dies mitbekommen, sondern auch seine jüngste Schwester. "Ih, wie gemein ist die denn?" fragte sie flüsternd den großen Bruder. Dieser warf Nikita einen bösen Blick zu, der verdeutlichte, sie sollte sich schleunigst sonstwohin verziehen, ehe er sich seiner kleinen Schwester zuwandte. "So sind die meisten aus dem Hause Slytherin, aber mit denen musst du dich auch nicht abgeben." flüsterte er ihr zu. Kurz sah er zu seinem Vater, der immer noch der Slytherin hinterherschaute.
Elijah erhob sich und ging zu Lillith. "Hast du dir weh getan?" fragte er fruendlich aber leise genug, dass seine Schwestern nichts mit bekamen. Was er jetzt überhaupt nicht wollte, war dummes Gerede über Lillith und ihn, auch wenn es wahrscheinlich so kommen würde.

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Nikita Fabrix

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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Di Nov 27, 2012 11:34 am

Mit einem herablassenden Blick schaute Nikita die Gryffindor an. Noch nicht einmal den Mumm sich zu wehren, hatte sie in den Knochen. Am liebsten hätte sie geschnaubt, doch ihr Blick ging an der Gryffindor vorbei und blieb am Gesicht von Elijah hängen. Dieser besah sie mit einem finsteren Blick und auch der ältere Mann schien nicht gerade begeistert zu sein. Die Ähnlichkeit ließen sie darauf schließen, dass es sich um Elijahs Vater handeln musste, mit dem wollte sie sich dann doch nicht anlegen. Niki wand sich um und stolzierte davon.
Während sie sich von der Gruppe wegbewegte, schaute sie sich um. Außer Dessdemona war noch niemand da, mit dem sie sich abgegeben würde. Doch das störte Nikita nicht sonderlich. Solange die komplette Slytherin-Gang noch nicht da war, konnte man sich wenigstens mit den einzelnen Mitgliedern unterhalten. Seufzend ging sie auf Dess zu, wo sollte sie auch sonst hin. "Hi." grüßte sie die Mitschülerin, während sie sich fragte, ob jetzt wieder irgendein Vortrag über irgendwas kam oder ob eine einfach Antwort kam, die man immer von anderen erwarten konnte.
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Lillith O'Hara
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Mi Nov 28, 2012 12:26 am

Sicher hätte sich Lillith wehren können. Aber was hätte es ihr gebracht? Nur ein paar Beleidigungen und abwertende Kommentare mehr. Und spätestens in Hogwarts hätte sie das ganze Nikita-Programm abbekommen. Da hätte sie dann froh sein können, mit grünen Haaren davon gekommen zu sein. Deswegen war es gut, wenn sie schwieg. Wie sagte man so schön: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Das war Lillith‘ Devise. Dann endlich verschwand die gemeine Slytherin und ging ihren eigenen Weg. Ruhig streichelte sie ihre kleine Katze und schmiegte ihr Gesicht an das weiche Fell. Wozu Freunde haben, wenn sie ihre Katze hatte? Tiere fragten nicht nach und waren nicht so oberflächlich wie die Menschheit. Sie blieben immer bei einem und spendeten Trost.
Lillith schaute auf und blickte in das Gesicht von Elijah. „Nein, alles okay.“ sagte sie leise und lächelte ihn vorsichtig an. „Oh, kommt deine kleine Schwester dieses Jahr auch nach Hogwarts?“fragte sie ihn und blickte zu dem kleinen Mädchen, die angewidert Nikita hinterherschaute. Das Mädchen würde garantiert nicht nach Slytherin kommen.

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Desdemona O'Taelle

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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Do Nov 29, 2012 6:05 am

Dess hatte ihre Mitschüler nicht weiter beachtet, sondern sich stattdessen ihrer Eule gewidmet. Oz konnte es nicht leiden, im Käfig eingesperrt zu sein und ganz ehrlich: wer konnte es ihm verübeln? Die Schwarzhaarige hatte ihm zur Beruhigung erstmal einen Eulenkeks zugesteckt, hier im Gewühle wollte sie ihn nicht frei herumfliegen lassen. Wo blieb überhaupt der gottverdammte Zug? Dess warf einen Blick auf ihre Armbahnduhr, allerdings war sie stehen geblieben, seit sie letzte Woche zu ihrer Mom gereist war (Magierhaushalt und so), sie sollte wohl endlich auf meachanische anstatt auf technische Uhren umsteigen. Das Ziffernblatt auf der Bahnhofsuhr konnte sie auch nicht erkennen, da sie vergessen hatte, ihre Kontaktlinsen heute morgen einzusetzen (gut das sich ihre Sehschwäche in Grenzen hielt). Das Mädchen wollte noch weitere Beschwerden im Kopf durchgehen, als Nikita auf einmal auf sie zukam. Huch, war sie schon fertig mit Anpöbeln oder hat sie in den Sommerferien einen Sinneswandel durchlebt? Naja, abgesehen von der fast schon Slytherin-typischen Arroganz war Nikita echt okay. Manchmal jedenfalls. "Jup.", erwiderte sie als Begrüßung. "Der Zug is noch nichmal da und schon liegen sich Gryffindor und Slytherin wieder in den Haaren." Dess konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, irgendwie ulkig fand sie diese Streitereien schon - zumindest als Beobachter und der Platz war ihr ganz Recht. "Wollte die weinerliche Tante da drüben irgendwas?" Sie nickte kurz rüber zu Lilith, die sich gerade von dem Weiberhelden schlechthin trösten ließ. (Für Dess, deren größte Liebe ihre Zahlen darstellt, eher unverständlich.)
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Elijah Dillingham

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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Sa Dez 01, 2012 3:44 am

Erleichtert schaute Elijah auf. Immerhin schien Lillith nichts passiert zu sein. Dann folgte er ihren Blick und sah zu seiner jüngsten Schwester Cassandra. "Ja, sie kommt dieses Jahr endlich nach Hogwarts. Wahrscheinlich bereut sie allerdigns ihre Vorfreude schon, nachdem was eben passiert ist." meinte Elijah und runzelte leicht die Stirn. Bis vor einer halben Stunde war man vom Redefluss der Kleinen noch genervt, nun schien sie recht ruhig. Okay, so viel über den Streit Slytherin gegen den Rest der Schule hatte keiner erzählt, weder er noch seine Schwestern und jetzt bekam sie es noch bevor der Zug einfuhr mit. "Ich hatte eigentlich gehofft, dass sie so etwas nicht schon hier miterlebt." sagte Elijah schließlich. "Wahrscheinlich wird es für sie noch härter werden, wenn sie wie meine anderen Schwestern nach Hufflepuff kommt." Eigentlich hoffte er, dass dem nicht der Fall war, aber wahrscheinlich würde nur er das Glück haben, nicht dort gelandet zu sein. "Obwohl so schlau wie die Kleine ist, könnte es auch Ravenclaw werden. Allerdings weiß ich nicht, ob das so viel besser ist für sie." sagte der Gryffindor eher zu sich selbst, als zu Lilith. Egal welches der beiden Häuser es werden würde, er würde sich um die Kleine nicht mehr kümmern können. Damit hatte er immer noch ein Problem.

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Nikita Fabrix

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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Sa Dez 01, 2012 4:06 am

Ein Grinsen über Dessdemonas Kommentar mit dem Kleinkrieg Slytherin-Gryffindor konnte sich Nikita nicht verkneifen. "Ach, der Krieg hat doch nie Pause, oder?" meinte sie lässig. Klar, Dess hatte eine etwas gemässigtere Einstellung als sie, trotzdem war sie ohne den Rest der Clicque leichter zu ertragen. Mit selina kam Niki nicht wirklich klar und die anderen beiden waren auch nicht wirklich besser. Allerdings konnte kaum ein Mädchen sagen, eines der Mädchen wäre hässlich oder so. Nicht umsonst hatten selbst viele Slytherins Respekt vor den vier Mädchen, von den Schwärmereien einiger Jungen musste man nicht reden. Kurz blickte Nikita noch einmal zu der Gryffindor, die mittlerweile ihren Beschützer bei sich hatte. "Im Weg rumstehen können einige Leute recht gut." meinte sie nur auf die Frage, ob Lillith etwas wollte. Es war ihr eigentlich egal, ob sie an dem Zusammenstoß schuld war oder nicht, dieses Mauerblümchen sollte wohl eher über einen Hauswechsel nachdenken. "Weißt du, ich frage mich gerade, wieso die in Gryffindor gelandet ist? Selbst für das Haus ist sie eine Beleidigung." meinte Nikita ruhig und auch etwas nachdenklich.
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Josephine Fletscher

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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Sa Dez 01, 2012 6:06 am

[Einstiegspost]

Josephine rannte mit einer Karacho durch die Mauer, die Gleis 9 von Gleis 10 am Bahnhof King's Cross trennte. Endlich war es wieder so weit, Hogwart's Schuljahresbeginn startete! Endlich wieder Zaubern, endlich wieder das köstliche Schulessen genießen, sich endlich wieder mit ihren Freunden messen und endlich wieder Quidditch spielen! Das Leben in einem Muggelhaushalt konnte schon hart sein, erst recht, wenn man sich mit drei älteren Brüdern auseinandersetzen musste (selbst wenn sie ihre Brüder wirklich sehr liebte). Auf dem Bahnsteig war noch nicht viel los, Josie war früh aufgestanden, da sie es sowieso nicht mehr erwarten konnte. In einer Ecke bemerkte sie schon zwei tuschelnde Slytherins, von denen sie sich besser fernhielt.. am Ende bekam sie nur wieder eins auf die Mütze und das wollte das Mädchen tunlichst vermeiden. Huch, noch nichtmal der Zug war schon da! Hoffentlich kam er bald, sie konnte es kaum erwarten endlich loszufahren und sie konnte es kaum erwarten, bis der Süßigkeitenwagen durchfuhr, um sich wieder allerlei Zauberersüßigkeiten zu widmen - auf sowas wie Bertie Botts Bohnen in sämtlichen Geschmacksrichtungen hatte sie den ganzen Sommer lang verzichten müssen.
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Desdemona O'Taelle

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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Sa Dez 01, 2012 6:31 am

Der Krieg hat doch nie Pause.., da hatte Nikita leider Recht. Warum war das eigentlich so? Wieso kamen sie partout nicht miteinander aus? Gut zugegeben, es war schon einfach ätzend zu sehen, wie die Gryffindors immer im Licht badeten, hoch gepriesen wurden für ihren Mut, ihre Tapferkeit, der doch meist eher nur aus Dummheit oder Naivität entstand. Dess bezweifelte, dass einer dieser Hohlköpfe, dieser Möchtegern-Gutmenschen überhaupt in der Lage war, mutig genug war, sich für andere aufzuopfern, selbst zurückzustehen oder ansonsten etwas beweisen zu können. Naja.. vielleicht konnte sie sich das auch einfach selbst nicht vorstellen, weil sie eben nicht aus diesem Holz geschnitzt war (Gott sei Dank) - sie war ja auch eine Slytherin, was Grund genug war, sich von den anderen Häusern schief ansehen zu lassen - und das war wiederrum der Grund, weswegen sie dieses Häuserblabla nicht leiden konnte. Aber gut, genug der Philosophie.
Dess musste Nikita in jeder Hinsicht Recht geben, dasselbe hatte sie sich nämlich auch gefragt. "Sorry, indem Fall bin ich bei der Antwort überfragt. Vielleicht hat der Sprechende Hut ja zuviel Feuerwhisky intus gehabt, als er sie einteilte? Oder aber sie hat es nichtmal nach Hufflepuff geschafft, die ja bekanntermaßen für Loyalität, Ehrlichkeit und Fleiß sehen. Wie dem auch sei, in meinen Augen scheint sie mir nur eines dieser Weiber zu sein, die durch Mitleid einen Funken Aufmerksamkeit ergattern wollen, einen Beschützer brauchen - und den hat sie ja offenkundig auch schon gefunden, aber befassen wir uns einfach nicht weiter damit.", beendete Desdemona das Thema. Noch weiter über die Ach-so-tollen-Gryffindors zu diskutieren, bereitete ihr nur Magenschmerzen. "Was mich eher interessieren würde, wo bleibt der verdammte Zug?!"
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